Rettet das Clash!

Im Berliner Schuppen Clash haben wir schon so einige Feste gefeiert. Wir wollen dies auch in Zukunft tun! Ob Konzert, Soli-Party, Soli-Essen für baskische Gefangene oder für den Kälteschutz im Mehringhof , Lesung, Veranstaltung oder Film, die fetten Geburtstagsparties oder das leckere Mittagessen, wir vermissen das alles jetzt schon. Damit das Clash die Zeit der Einschränkungen wegen des Corona-Virus übersteht, sind wir alle gefragt, ob Stammkundschaft, Veranstalter*innen oder solidarische Gäste, die ab und an nur auf einen Kaffee oder ein Glas Bier oder Wein vorbei kommen, ob zum plaudern, zanzen, Billard spielen, kickern oder zum essen. In der Zeit, in der das Clash geschlossen hat, müssen laufende Fixkosten wie Versicherungen, Miete oder Löhne weitergezahlt werden. Zahlen wir doch auch einfach weiter, was wir sonst im Clash vertrinken. Und auch, wenn wir unsere Getränke gerade zuhause zu uns nehmen müssen: Homedrinking is schließlich killing your Stammkneipe, oder wie ging der Spruch mal?!

Wir von Lucha Amada als Gast-Veranstalter veranstalten seit über 10 Jahren schon Konzerte und die Fiesta Lucha Amada im Clash. Es macht uns dort megaviel Spass, wichtig ist uns aber auch die solidarische und hilfsbereite Atmosphäre, die das Kollektiv ausstrahlt. Vielen Projekten, politische Gruppen oder Kollektiven konnten wir mit unserem Soli-Euro, den wir im Clash beim Eintritt unserer Konzerte nehmen, schon unter die Arme greifen. Einige Konzerte mussten wir nun schon absagen. Wir wollen schon bald dort wieder gemeinsam mit euch feiern, tanzen und Pläne für emanzipatorischen Widerstand schmieden. Für all dies brauchen wir viele selbstverwaltete, linke Orte wie das Clash. Unterstützt auch die anderen kleinen Läden, Bands, Künstler*innen, obdachlose Menschen, Geflüchtete oder anderweitig in Not geratene Menschen.
https://www.gofundme.com/f/rettet-das-clash…

Refugees Welcome! Grenzen auf!

Die Situation in Griechenland und das EU-Grenzregime

Die Lage in Griechenland spitzt sich weiter zu. An der Grenze zur Türkei gehen die Repressionsorgane mit massiver Gewalt, vom Beschuss mit Tränengas über Misshandlungen bis hin zum Einsatz von scharfer Munition, gegen Schutzsuchende vor. Währenddessen wütete auf der Insel Lesbos der faschistische Mob. Geflüchtete, Helfer*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen wurden massiv angegriffen und Infrastruktur wird gezielt zerstört. Die griechischen Behörden lassen die Rechtsextremen gewähren und ermutigen sie gerade dadurch zu ihrem Handeln. Zur Zeit breitet sich das Coronavirus auf Lesbos aus und stellt damit eine akute, teils lebensbedrohliche Situation für die Menschen in den geschlossenen Lagern dar.

Die Angriffe der Faschist*innen sind die konsequente Fortführung einer europäischen Abschottungspolitik. Das Leid der Geflüchteten wird billigend in Kauf genommen und dient als Abschreckungsfaktor. Die Lager auf den griechischen Ägäisinseln, allen voran das völlig überfüllte Lager Moria auf Lesbos, sind schon seit Jahren Gefängnisse für Menschen auf der Flucht.

Spendenlinks für Projekte auf Lesbos:
No Boarder Kitchen: https://noborderkitchenlesvos.noblogs
Legal Center Lesvos: https://legalcentrelesvos.org/donate/
Lesos Solidarity – Pikpa Camp: https://www.facebook.com/pikpalesvos/
(Text und Spendentipps von Plattform Radikale Linke)

Resaka Sonoro

Das neue Album von Resaka Sonoro kommt im Mai 2020. Es heisst „FREKUENZIA“ und wird eine Co-Produktion von drei Labels sein: Fire and Flames Music / General strike / Dure réalité.
Resaka Sonoro waren auch schon auf unserem Sampler „Lucha Amada II – Love music. Hate fascism“…

Ana Tijoux – Antifa Dance

Vom neuen Ana Tijoux-Album „Antifa Dance“ – was ein schöner Name!

„Ante el autoritarismo, la imposición, la discriminación, el odio implacable al otro, volvemos a retomar con toda su fuerza la palabra Arte.
Aquel arte embestido de música, colores, aquel arte que baila como respuesta, como movimiento organizado de bella rebeldía. “ Ana Tijoux 2020

Dubamix – Camarades

File under: Dub rouge et noir / dub militant

Das neue Dubamix-Album „Camarades” ist eine Art musikalisches Geschichtsbuch. 6 Jahre nach „Pour qui sonne le Dub“ umgibt sich Dubamix aus Paris auf seiner vierten Scheibe mit vielen Gästen bzw Camarades – im deutschen wird eher „Genoss*innen“ als Kamerad*innen für die Bezeichnung von Kampfgefährt*innen genutzt. Mehr als nur ein Titel, es ist ein Wort, das gehört werden kann als universelles Bindeglied zwischen den emanzipatorischen Kämpfen der Vergangenheit und der Gegenwart.
Dubamix haucht zeitlosen Hymnen neues Leben ein, dank der Anwesenheit von einem Dutzend Sänger*innen aus verschiedenen Universen der Reggae/Dub-Szene (Marina P, Mal Elevé von Irie Révoltés, Lengualerta, Daman, Krak In Dub), politischem Rap (Drowning Dog, L‘1consolable, Stratégie de Paix, …) oder sogar libertärem Rock (Joke, Fred Alpi).

Mit dem Track „Camarade“ geht es gleich fulminant los, einer fast 6 minütigen Electro-Dubwalze, angereichert mit arabischen Klängen und Samples von Liedern diverser Befreiungs- oder Widerstandskämpfe: einem Lied jugoslawischer Bauernpartisanen, Slogans aus der Sudanesischen Revolution gegen die Bashir-Diktatur (die Feministin Alaa Salah: „Sie töten uns im Namen der Religion“, Antwort der Demonstrant*innen: „“Révolution“), von „Casa del Mouradia“, einer 2018 geschriebenen Hymne des Protests gegen die algerische Regierung und einem kroatischen Revolutionslied, das während des zweiten Weltkrieges von dalmatinischen Partisanen gesungen wurde, basierend wiederum auf „Slobodarka“, einem von Josip Smodlaka geschriebenen Lied aus dem Jahre 1908. „Wir haben für sie Städte gebaut, Und sie bauten Paläste. Wir waren schon immer Sklaven.“ (aus dem kroatischen) heisst es darin. Desweiteren enthält allein dieser erste Song Samples von Lounès Matoub, einem algerischen Poeten, Liedermacher und Aktivisten, von Hamid El Kasri, einem bekannten marockanischen Gnawa-Musiker sowie den titelgebenden Satz „Ecoute moi camarade“ sowohl von Rachid Taha als auch von Mohamed Mazouni aus dem Jahr 1974. Wow. Gerade die Samples aus den Demonstrationen, angereichert mit treibenden Elektro-Beats geben dem Song einen fast hymnischen Charakter.

Lied Nummer 2 „Sacco e Vanzetti“ erinnert an Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, zwei in den USA aufgrund ihrer politischen Ideen zum Tode verurteilete Anarchisten. Trotz weltweiter Proteste wurden die zwei aus Italien eingewanderten Arbeiter 1927 hingerichtet. In dem Song verweisen die eingeladenen Gastsänger*innen Daman und Drowning Dog aber auch auf heutige Kontinuitäten bzw. betten heutige Mißstände in einen geschichtlichen Rahmen.
„Nowadays anarchists are still oppressed
in many countries they are still aggressed
States fear our slogan „no god no master“
we send strength to our comrades locked in Russia
All over the world and history
Leaders have kept on persecuting anarchy
Here’s to you Bart and Nicola
We‘ll keep up the fight and destroy the power“ (Daman)
Drowning Dog, Rapperin der Crew Drowning Dog & Malatesta (DDM), verweist auf den damals wie heute tief verwurzelten Rassismus „And media push a fever Anti immigrant“ und auf einige aktuelle Beispiele (politischer oder wie im folgenden Beispiel rassistischer) Polizeimorde, wie den des Afroamerikaners Eric Garner, der 2014 in New York von Polizisten getötet wurde.
Musikalisch gesehen verwebt Dubamix in diesem Song die Rap-Parts von Daman und Drowning Dog mit dem Refrain von „Here’s to you“ von Joan Baez & Ennio Morricone über Sacco und Vanzetti von 1971 und weiteren Musiksamples von Ennio Morricone aus dem Film „Sacco et Vanzetti“ von Giuliano Montaldo aus dem Jahr 1971 sowie von Woodie Guthrie.
Weiter geht es mit „Solidaridad“, am Mikrofon mit den Camaradas Lengualerta aus Mexico DF und Mal Élevé, ex Sänger der Irie Révoltés, der gerade sein Debut-Soloalbum herausbringt. Bevor die beiden loslegen, beginnt der Song mit einem Zitat von Salvador Allende „Es ist unser Vertrauen in uns, das wächst, unseren Glauben an die großen Werte der Menschheit, an
die Gewissheit, dass sich diese Werte durchsetzen müssen. Sie können nicht zerstört werden.“ (aus dem spanischen)
„Solidaridad“ ist eine mehrsprachige (spanisch, deutsch, französisch) Hommage an die Solidarität und gegen Faschismus, Kolonialismus, Rassismus und Krieg, über das Sterben im Mittelmeer und den Krieg gegen die Kurd*innen, für eine solidarische Welt ohne Grenzen.

„La Lega“ mit Marina P am Gesang ist ein traditionelles feministisches Arbeiter*innenlied.
Ende des 19. Jahrhunderts schlossen sich die „Mondine“, die Reisfeldarbeiter*innen in Nord-Italiens, in Ligen (lega) gegen ihre Bosse zusammen. “Obwohl wir Frauen sind. Wir sind nicht ängstlich…Wir wollen Freiheit“ (aus dem italienischen). Eine bekannte Version hat die Gruppe Canzoniere delle Lame aus Bologna 1972 aufgenommen, auch diese wird hier gesampelt. Ebenso ein Zitat aus dem Film „Novecento“ (1976) von Bernardo Bertolucci, „Vivent les révolutionnaires, vive la révolution et vive la grève générale“.

Die Geschichtsreise geht weiter mit „The Rebel Girl“, im Original von Joe Hill aus dem Jahr 1915, ein Tribut an die kämpfenden Genoss*innen. Inspiriert war Joe Hill von den Frauen der IWW (Industrial Workers of the World, eine weltweite linksradikale Gewerkschaft, gegründet 1905) und so beginnt Track Nummer 5 auch mit einem Sample aus dem Film „The Wooblies (Industrial Workers of the World)“ von Stewart Bird und Deborah Shaffer. Den Gesang bei „The Rebel Girl“ übernahm Fred Alpi, Anarchist, Internationalist und Sänger aus Paris, mal solo, mal mit Band (z.B. The Angry Cats oder Sprung aus den Wolken) unterwegs, mittlerweile hat er mit „Cinq ans de métro“ seinen ersten Roman veröffentlicht. Joe Hill, Gewerkschaftsaktivist bei der IWW und Liedermacher, wurde übrigens auch in den USA zum Tode verurteilt und 1915 exekutiert. Seine letzten Worte waren: „Trauert nicht, organisiert euch!“ (Don’t mourn – organize!).

Die Tracks 6 und 7 sind ein Song, „Stonewall“, unterteilt in Part 1 & 2. Am 28. Juni 1969 erhoben sich die Gäste der Gay-Bar Stonewall Inn in der Christopher Street in New York City nach einer weiteren Polizeirazzia, auch Transgender, POCs und Drag Queens spielten eine wichtige Rolle bei dem Aufstand. Die tagelangen Riots sind als Stonewall-Riots in die Geschichte eingegangen und markieren einen wichtigen Punkt in der Geschichte der LGBTQ-Bewegung. In Erinnerung an die Stonewall-Riots ist der Christopher Street Day entstanden. „I‘m gay, that’s OK, I‘m a lesbian, that’s OK, I‘m a trans, that’s OK, you‘re straight, that’s OK“ ist einer der gesampelten Sätze in diesem Stück, aufgenommen beim Gay-Pride in Chennia in Indien im Juni 2017. Ausserdem hören wir ein Ausschnitt aus dem wundervollen Film „Pride“ von Matthew Warchus (2014).
Passenderweise wird dann in „Stonewall Part 2“ ein Lied von Bronski Beat („Smalltown Boy“) gemixt. Bronski Beat waren mit einem anderen Lied auch auf dem Soundtrack von “Pride“ vertreten.

Das achte Lied, „Djelem Djelem“ („Ich bin gereist“), ist die internationale Hymne der Roma. Zarko Jovanovic verfasste 1969 einen neuen und politischen Text auf die Melodie dieses traditionellen Liedes, der die Vertreibung und Ermordung der Roma durch kroatische Faschisten beschreibt. In der neuen Version von Dubamix hören wir Samples vom Barcelona Gipsy Klezmer Orchestra, die das Lied 2014 neu vertont haben, als auch eines klassischen Flötenkonzertes. Gesampelt werden auch 2 Ausschnitte aus Dokumentarfilmen über die leidensvolle Geschichte der Roma, die voll von Versklavung, Deportation, Vernichtung und Ausgrenzung ist.

„Salomé“ featuring Shema, einem jungen Rapper aus Paris, ist eine Art feministisches Electro-Rap-Dub-Poem.
„Dass sie es leid war, sich minderwertig zu fühlen…
Und dass sie Angst davor hatte, sich ausgeschlossen zu fühlen…
Aus einer Gesellschaft, die Mädchen zum Schweigen bringt…
Salomé sagte mir also, dass sie gerne hier rauskommen würde.
Oder die Männer zum Schweigen bringen, damit alle gleich sind.
Ja, sie hat ihren Chef geohrfeigt, weil die Gehaltsunterschiede zu groß waren.
… Häufig das Gefühl, nicht gehört zu werden
Ich habe die Gesellschaft satt, die ihr sagt, sie soll eine Prinzessin sein…
Ich bin es leid, darüber nachzudenken, ich bin es leid, die Tränen zu fühlen, die fließen…
Salomé träumte von der Gleichstellung der Geschlechter
Und in seinem Leben eine Revolution zu sehen“ (übersetzt aus dem französischen)
Klassik-Samples gibt es diesmal von der gleichnamigen Oper „Salome“ von Richard Strauss, uraufgeführt 1905, beruhend auf dem Drama von Oscar Wilde (1891).

Der nächste Song verrührt erneut dubbige Sounds mit härterem Rap, als wären Dub & Rap nie unterschiedliche Stile gewesen. In „Foutaises“ („Schwachsinn“) stellen sich Stratégie de Paix aus der französischen Region Grand Est und L‘1consolable aus Paris unmißverständlich Verschwörungstheorien und Fake-News entgegen.

Lied 10 geht musikalisch in die gleiche Richtung. Die Rapper der Formation Brava besingen in „Front International“ aktuelle Aufstände, von Hongkong über Chile bis Katalonien und fordern zusammen zu kommen und gemeinsam zu kämpfen.
„Hören wir auf, allein zu sein, und trommeln wir die Unbezähmbaren zusammen.
Denn sozialer Fortschritt ist nicht etwas, das einfach vom Himmel fällt…
Immigrant*innen, Proletarier*innen, Bäuer*innen, Sozialfälle,
Militante, prekäre Menschen, die Revolution ist international“ (aus dem französischen)

„Cagoule Zapatiste“ mit dem Rapper Mantis aus Metz am Gesang beginnt mit einem Zitat aus „Das Kapital“ von Karl Marx (gelesen von Pascaline Bonnet). Die Grundaussage des Songs ist nicht neu, aber hochaktuell: die sozialen und ökologischen Folgen des Kapitalismus sind katastrophal. Ob Naturausbeutung durch Privatisierung oder Neo-Kolonialismus, der zerstörerischen Logik des Profits setzen Mantis und Dubamix hier radikalen Widerstand entgegen. „Es ist ein Aufruf über die Grenzen hinweg. Soziale, ökologische und libertäre Revolution!“ (aus dem französischen).

Der nächste Song, „Welcome“, besteht wieder aus 2 Parts und ist ein Remix des gleichnamigen Songs der Pariser Crossover-Band Joke. Im Original auf dem Joke-Album „Extralife“ von 2019 ist dieser Remix die logische Fortführung der Dubamix-Joke Zusammenarbeit. Erst 2018 hatte Dubamix das 2014er Album von Joke, „Lavoblaster“, remixt.
„Welcome“ ist ein antirassistisches Manifest. Es beklagt, daß das Kapital, Warenströme und Tourist*innen sich leicht über Grenzen hinwegbewegen können, Geflüchtete, die einem Leben aus Elend und Krieg entfliehen wollen, jedoch an der Festung Europa aufgehalten werden.
„Wenn wir die Menschen im Mittelmeerraum retten wollten, würden wir es tun. Denn die Mittel, die sie für Frontex eingesetzt haben, hätten sie zur Rettung von Menschen einsetzen können. Aber wir warten darauf, dass sie zuerst sterben. Es ist, als ob sie sterben zu lassen, eine Abschreckung ist.“ (aus dem französischen). Dieses eindrückliche Sample stammt von Fatou Diome, einer senegalesisch-französischen Schriftstellerin.
„Welcome Part 2“ entwickelt sich zu einem Drum´n´Bass-Inferno mit gesampelten Zitaten aus dem Dokumentarfilm „Roya, l‘insoumise“ und der leidenschaftlichen Forderung „Solidarité avec les réfugiés“ (aus eben diesem Film) als Refrain.

Track 15 ist ein Remix des Dubamix-Songs „Initials RBB“ von 2017. Remixt wurde er von Krak in Dub, einem argentinisch-französischen Reggae & Jungle-Produzenten, der bereits mehrfach Studio und Bühne mit Dubamix teilte. Der einzige „Gesang“ hier ist ein langes Sample einer Rede von Victor Jara aus dem Jahr 1973 über die Notwendigkeit der Liebe, „Creemos que El Amor es fundamental„ („Wir glauben, dass Liebe fundamental ist“).

Das opulente Geschichtsbuch „Camarades“ schließt letztendlich mit 2 Dub-Versionen: „Sacco & Vanzetti Dub“ und „Camarade Dub“, beide von Louis (KillaSoundYard).

Dubamix webt ein staatenloses Netz aus Reggae, Rocksteady über UK Steppa, Drum´n´Bass und Rap, dass durch das unerbittliche Tempo des Elektro-Dubs und der subversiven Kraft der Protestmusik zusammengehalten wird.

Libertäre, antikapitalistische, antifaschistische Botschaften aus Ausschnitten von Reden, Filmen, Revolutionsliedern oder Demonstrationen werden hier – in Dubamix´ Wunsch, Grenzen musikalisch und geografisch zu überwinden – gemischt mit kraftvollen, elektronischen Rhythmen, aber auch mit im Studio eingespielten Instrumenten wie Geige, Trompete, Saxophon, Mandole und Percussions.

Als klänge das Ganze nicht eh schon unglaublich, stellt Dubamix seine Musik komplett gratis ins Internet. Auch dieses neue Album kann also auf dubamix.net kostenlos runtergeladen werden.

PS: für Fans der Punk-Geschichte: Hört euch auch unbedingt den Dubamix-Song „Dub The Casbah“ an. Der Song ist nicht auf dem aktuellen Album „Camarades“. Er wurde extra für den Sampler „A Tribute to Punk – compiled by Lucha Amada“ aufgenommen. In „Dub The Casbah“ vermischt Dubamix je einen Song von The Clash, Dead Kennedys, Les Béruriers Noirs, Stupeflip und Aufbruch mit Interviewschnipseln von Don Letts und Crass mit Synthies von „Cherchez garçon“ von Taxi Girl und „Fade to Grey“ von Visage und Klängen des Violinkonzertes opus 35 von Rieding (Bearbeitung für Klavier und Violine).



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