Archiv für Dezember 2012

Che Sudaka & Mate Power & LUCHA AMADA

Samstag, 12.01. im Gebäude 9 in Köln

Einlass 20 Uhr
Vvk 13 € (+ Gebühren)
Che Sudaka – South American Worldmusic Punk from Barcelona

http://www.chesudaka.com/index.php/en/

che sudaka

anschliessend
Clubbing // 23 Uhr
Fiesta Lucha Amada
DJ Rafa vom Partykollektiv Lucha Amada wird einmal wieder mit seinem bewährten Mix aus Latin-Ska, Mestizo, Patxanka, Punky Reggae und Cumbiamuffin Sounds die Tanzfläche zum Kochen bringen.

Das Jahr 2012 war ein ganz besonderes für die Band CHE SUDAKA aus Barcelona, denn es wird das zehnte Jahr seit der offiziellen Bandgründung am 15.März 2002. Außerdem wird der Konzert-Zähler die Nummer 1.000 übersteigen: eintausend Auftritte in 23 Ländern! Und die Band beginnt mit der Veröffentlichung ihres fünften offiziellen Studio-Albums eine neue Etappe nicht nur in künstlerischer Hinsicht, sondern auch auf organisatorischer Ebene. Denn dieses Album, welches mit Referenz auf das Bandjubiläum den schlichten Titel „10″ trägt, wird erstmals in kompletter Eigenregie auf dem bandeigenen Label CAVERNICOLA RECORDS veröffentlicht. Mit diesem mutigen Schritt folgen CHE SUDAKA ihrem Weg als Independent Band und stellen sich mit der ihnen eigenen und ganz speziellen positiven Energie der neuen Herausforderung.

Man könnte auch sagen: mit zehn Jahren sind CHE SUDAKA endgültig erwachsen geworden! Denn den um das Jahr 2000 ohne Papiere in die mediterrane Hafenstadt Barcelona eingereisten argentinischen und kolumbianischen Musikern ist es gelungen, CHE SUDAKA zu einer musikalischen Referenz auf internationaler Ebene zu erheben. Mit harter Arbeit, viel Kreativität und noch mehr Vertrauen auf den Erfolg des aufrechten und geraden Weges als Menschen und Musiker, haben sich CHE SUDAKA die Anerkennung von Publikum und Musik-Industrie sowie den Ruf einer der kraftvollsten und verrücktesten Live-Bands weltweit erkämpft.

Bereits das im Oktober 2009 veröffentlichte Vorgänger-Album TUDO É POSSIBLE erreichte aus dem Stand Platz 15 in den European World Music Charts und wurde von dem wichtigsten spanischen Musikmagazin Mondo Sonoro zum fünftbesten Album 2009 in der Kategorie World Music National gewählt! Im Juli 2010 wurde TUDO É POSSIBLE mit dem Award der Unión Fonográfica Independiente (UFI) in Spanien für das Beste Album im der Kategorie Weltmusik 2010 ausgezeichnet.
http://www.matepower.com/Mate_Power/Welcome.html

UPDATE: Auf der Tour werden Che Sudaka ein Live-Album aufnehmen. Bei der Tour werden übrigens 2 Radio Bemba Mitglieder am Start sein, Bassist Gambeat und Schlagzeuger David Bourguignon unterstützen die Jungs dieses Mal. Die Live-CD wird dann den Titel „1111″ tragen, den Betrag, den Che Sudaka mit „Crowdfunding“ zur Finanzierung der ersten 1000 CDs sammeln wollen. Unterstützt Che Sudaka hier.

Mehr als 40.000 Zapatistas mobilisieren sich in 5 Städten von Chiapas

Schweigend besetzen sie die zentralen Marktplätze von Ocosingo, San Cristobal de Las Casas, Palenque, Altamirano und Las Margaritas

Hermann Bellinghausen
La Jornada, Samstag 22. Dezember 2012, p. 2

Ocosingo, Chiapas, 21. Dezember. Über 40.000 zapatistische Unterstützungsbasen marschierten heute Morgen in völligem Schweigen in fünf Städten von Chiapas. Dies ist die größte Mobilisierung der Organisation seit dem bewaffneten Aufstand der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) am 1. Januar 1994.

Von den fünf zapatistischen Caracoles in der Selva Lacandona, Los Altos und der Zona Norte aufbrechend, besetzten die Maya Völker in Rebellion (Tzeltales, Tzotziles, Choles, Tojolabales, Mam und Zoques) von Chiapas die zentralen Marktplätze von Ocosingo, San Cristóbal de las Casas, Palenque, Altamirano und Las Margaritas. Überall, in völliger Stille.

Gegen 6:30 Uhr morgens, konzentrierten sich mehr etwa 6000 zapatistische Indigenas, die meisten von ihnen Jugendliche, vor der Universidad de la Selva, in der Nähe der archäologischen Stätte von Tonina. Von dort marschierten sie zum Zentralpark von Ocosingo, wo sie drei Stunden lang vor dem Rathaus verweilten, das vor 19 Jahren von den bewaffneten Insurgenten und Milizionären der EZLN eingenommen wurde, als sie der mexikanischen Regierung den Krieg erklärten.

Dieses Mal verlief die Aktion zivil und friedlich, und die einzigen, die sprachen waren die hochgehaltenen linken Fäuste aller Zapatisten, die geordnet an einem Podium vorbeimarschierten, das sie vorher errichtet hatten. Gegen 10:00 Uhr verließen die letzten Demonstranten den Marktplatz und kehrten in den Urwald zurück.

Auch auf den anderen erwähnten Marktplätzen errichteten die Zapatisten Gedenkpodien, an denen alle Teilnehmer der Mobilisierung mit erhobenen Fäusten vorbeizogen, in einem Aufzug beeindruckenden Schweigens.

In San Cristóbal de Las Casas demonstrierten etwa 20.000 zapatistische Männer und Frauen. Berichten zufolge versammelten sich in Las Margaritas mindestens 7.000 Indigenas und in Palenque 8.000. Die Anzahl aus Altamirano ist nicht bekannt. Laut Aussage eines Fahrers aus der Zone von Ocosingo, hätten vom Caracol von La Garrucha aus doppelt so viele Indigenas aufbrechen können, als letztendlich in die Hauptstadt von Ocosingo ankamen, aber da es nicht ausreichend Fahrzeuge gab, konnten nur 6.000 Personen transportiert werden.

In den letzten Wochen hatte die Webseite Enlace Zapatista hin und wieder „das Wort“ des Geheimen Indigenen Revolutionären Komitees, Generalkommandantur der EZLN angekündigt, sowie der Kommissionen der Anderen Kampagne und der Sexta International. Es wird erwartet, dass diese Kommuniques in Kürze bekanntgegeben werden, bisher ist dies noch nicht eingetreten.

An einem Tag, an dem viele Leichtgläubige auf der ganzen Welt das Ende der Welt erwarteten, nach einer opportunistischen Interpretation der „Prophezeiungen“ (in Wahrheit, mathematischen Berechnungen) der alten Mayas, vollführten die Gemeinden der Unterstützungsbasis der EZLN, die zu den heutigen Maya Völkern zählen und sich in ihre Sprachen „wahre Menschen“ nennen, mit verhüllten Gesichtern eine machtvolle Demonstration von Stärke und Disziplin, perfekt angeordnet unter einem anhaltenden Nieselregen (ungewöhnlich für diese Jahreszeit), der die Mobilisierungen an den verschiedenen Orten den ganzen Morgen lang begleitete.

Geschickt darin schnell „aufzutauchen“, „verschwanden“ die indigenen Rebellen genauso geordnet und still, wie sie am Morgen in diesen Städten erschienen waren, die zwei Jahrzehnte nach dem hiesigen traumatischen Einfall der EZLN, die Zapatisten mit Staunen und Neugier empfing, ohne irgendein Zeichen der Zurückweisung. Unter den Torbögen des Rathauses, das heute seine Arbeit aussetzte, hatten sich Dutzende Einwohner Ocosingos versammelt, um mit Kameras und Mobiltelefonen die spektakuläre Ansammlung der verhüllten Gestalten zu fotografieren, die den Park wie in einem Tetris-Spiel anfüllten, und in einer Anordnung vorrückten, die choreographiert zu sein schien, um zum Podium zu gelangen, das am frühen Morgen in aller Eile aufgebaut worden war, die Faust zu erheben und schweigend zu sagen „Hier sind wir. Ein weiteres Mal“.

übs. von Dana
http://www.jornada.unam.mx/2012/12/22/politica/002n1pol

14.12.2012 AUTONOMES ZENTRUM KÖLN

14.12.2012 SOLIFIESTA GEGEN REPRESSION @ AUTONOMES ZENTRUM KÖLN

az

http://az-koeln.org/

Neues Album von Keny Arkana

kenyneuecd
Lang erwartet und endlich draussen: „Tout tourne autour du Soleil“ (Because TV) – das neue Album von Keny Arkana, der Polit-Rapperin aus Marseille, die mit „La Rage“ (und dem dazugehörigen Video) Geschichte schrieb.

Hier die Tracklist von „Tout tourne autour du Soleil“:
01. Intro : Tout tourne autour du soleil
02. Esprits libres
03. Le syndrome de l‘exclu feat. RPZ
04. Capitale de la rupture
05. Entre les lignes #1 : Car nous sommes le monde
06. Vie d‘artiste
07. Gens pressés
08. Cynisme vous a tué ?
09. Indignados
10. Casse le schéma
11. J‘ai osé
12. Entre les lignes #2 : 20.12
13. Ya urgence !
14. Le monde est notre reflet
15. Cherche en toi
16. Fille du vent
17. Tout tourne autour du soleil
18. Retour à la terre (Outro)

und noch ein schönes Zitat von Keny: „Voter, c‘est comme lécher le fouet de son maître“ – in etwa: „Wählen, das ist wie die Peitsche deines Meisters lecken“

www.keny-arkana.com