28.04. 2017 Clash: Zompa Fa­mi­ly (Ska, Reggae, Punk, Raggamuffin-Explosion aus Perpignan) & The Neôfariuş V. Occasionally Flying K.-Orcheštra #249 (Klezmer, Balkan, Polka aus Berlin) Anschliessend Fiesta Lucha Amada mit Gast DJ Hannibal Selector.
Ein Teil der Einnahmen fliesst in den Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg im Juli.
Zompa Fa­mi­ly ist ein viel­ver­spre­chen­des 8köp­fi­ges Band­kol­lek­tiv aus Per­pi­gnan, das Ende 2016 nach bis­her 2 EPs und einem Album mit „Umana Town“ ihre zweite CD veröffentlichen wird.
Zompa Family machen ein­fach nur Spass: sie sind so ab­wechs­lungs­reich wie zu bes­ten Mano Ne­gra-​Zei­ten, Ska wech­selt sich mit Reg­gae und Rumba ab, Ragga mit Punk und Drum´n´Bass, eben­so der Ge­sang von An­drea und Axel­le, mal auf neo­po­li­ta­nisch (Sän­ger An­drea kommt aus Nea­pel), mal auf fran­zö­sisch und dann wie­der spa­nisch oder auch
mal auf eng­lisch oder ka­ta­lan.
Zompa Fa­mi­ly kön­nen zwi­schen­durch auch mal mit ru­hi­gen ty­pi­schen ita­lie­ni­schen Reg­gae auf­war­ten, aber nur, um im nächs­ten Mo­ment wie­der los­zu­ro­cken und zu toas­ten.
Zompa Fa­mi­ly ste­hen mit ihren Tex­ten ganz in der Tra­di­ti­on so­li­da­ri­scher Mes­ti­zo-​Bands, The­men wie Ras­sis­mus, Aus­beu­tung und Wi­der­stand da­ge­gen wer­den aber we­sent­lich
deut­li­cher an­ge­packt als bei den meis­ten Bands die­ser Rich­tung.

Zompa Family waren bereits 2014 auf einer kleinen Tour in Deutschland.
Auf der internationalen Compilation „Lucha Amada II – Love music, hate fascism“ (Jump Up Records, 2015) waren sie die einzig vertrende Band mit 2 Songs.
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27.05. 2017 Clash: Vendetta (Ska, Punk, Reggae aus dem Baskenland, ex Skalariak)
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Ein Teil der Einnahmen fliesst in den Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg im Juli.

Vendetta wurde 2009 von Javier Exteberria und Luisillo Kalandraka gegründet. Die beiden Musiker spielten bis zur Auflösung der Band vorher während 10 Jahren bei der bekannten Ska-Band Skalariak. Von der letzten Skalariak-Formation stiessen noch der Schlagzeuger Enrikko Rubiños und der Trompeter Ruben Antón zu Vendetta. Komplettiert wurde die Band durch Pello Reparaz, einem jungen sehr talentierten Multi-Instrumentalist. Schon die erste CD mit dem Titel „Vendetta“ liess die Musikszene aufhorchen und ebnete den Weg für die weiteren Erfolge. Das musikalische Konzept von Ska, gemischt mit Punk, Skinhead-Reggae, Rock, Latin Hardcore und Reggae wurde während den Jahren ständig verfeinert. Es folgten die Alben „Puro Infierno“ 2011, „Fuimos, somos y seremos“ 2012, „13 Balas“ 2014 und „Bother“ 2016.
Live ist Vendetta absolut explosiv! Sie vermögen das Publikum schon nach wenigen Takten in ihren Bann zu ziehen. Die Spielfreude und die super Bühnenpräsenz schwappen sofort auf die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher über. Vendetta spielte schon hunderte Konzerte im Baskenland, Katalonien, Spanien, Frankreich, Schweiz und Lateinamerika. Auf der Iberischen Halbinsel gehören sie zu den beliebtesten und bekanntesten Bands ihres Genres!
Vendetta ist aber nicht nur Spass und Musik, sie haben auch eine klare, linke politische Meinung, die sie in ihren Songtexten zum Ausdruck bringen. Sie reihen sich in die Tradition der politischen Ska-Bands aus dem Baskenland wie Kortatu, Skunk, Betagarri, Sagarroi und Skalariak ein.
Jaiak bai, borroka ere bai!, feiern ja, aber auch kämpfen, wie die Basken zu sagen pflegen!


(der Song ist auch auf unserem zweiten Sampler „Lucha Amada II – Love Music, Hate Fascism“)

13.07. Köpi: Tremenda Jauria (kumbia punk, reggaeton do it yourself, rap consciente, kumbiastep, Punk!! Madrid)

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Aus dem Herzen Madrids kommt diese Gruppe, die sich einen grossen Spass
daraus macht, (zuallererst mal musikalische) Grenzen und Hüften (durch
übertrieben tanzbare Darbietungen) zu sprengen.
Mit einer aufgeladenen Batterie von tropischen Klängen vermischt
Tremenda Jauria Rhythmen wie Cumbia, Reggaetón, Merengue und Moombahtón
zu einem festlichen Cocktail mit kämpferischen und in diesen Genres
ungewöhnlichen Zutaten wie dem Feminismus.
Noch keine 2 Jahre ist es her, dass Tremenda Jauria ihren ersten Song
“Guerrillerxs Madriz” umsonst ins Netz stellten. Seitdem ist die
„fürchterliche Meute“ Dauergast auf den Fiestas und in den besetzten
Häusern auf der gesamten Halbinsel, wo sie überall eine triefend-nasse
Menge hinterlässt, durch sehr glückliche Gesichter gekennzeichnet. Ein
Publikum, das weiss wie gefeiert wird.
Im Mai 2016 erschien ihre erste LP “Mordiendo” mit Gästen wie Krudxs
Cubensi aus Cuba oder El Chavez aus Argentinien. “Mordiendo” war eine
der Überraschungen des Jahres 2016.
Anfang Januar veröffentlichten Tremenda Jauria bereits eine neue EP.
„Cuentas Pendientes“ ist noch ausgereifter, noch besser, noch tanzbarer.
Gäste wie ZOO, Sara Hebe oder die Kumbia Queers verdeutlichen auch, in
welche Richtung sich der Sound der vier Madrilen_innen bewegt –
elektronisch, punkig, politisch, ironisch & frech.